Das Altersvorsorgedepot verständlich erklärt
Mit dem Altersvorsorgereformgesetz wird die staatlich geförderte private Altersvorsorge ab dem 1. Januar 2027 neu aufgestellt. Erstmals werden auch Depots ohne verpflichtende Beitragsgarantie gefördert.
Was ist neu?
Bisher verlangte die Riester-Förderung den Erhalt der eingezahlten Beiträge. Künftig können auch Altersvorsorgedepots ohne Garantie gefördert werden, in denen innerhalb zertifizierter Produkte förderfähige Fonds und ETFs eingesetzt werden.
Drei Produktformen
Altersvorsorgevertrag mit Garantie (80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie zum Beginn der Auszahlungsphase, je nach Produkt), Altersvorsorgedepot ohne Garantie (höhere Renditechancen, aber Verluste möglich) und Standarddepot (zwei vom Anbieter ausgewählte Fonds, Lebenszyklusmodell in den letzten fünf Jahren vor Ende der Ansparphase).
Chancen und Risiken
Ein Depot ohne Garantie bietet höhere Renditechancen, aber keine garantierte Rückzahlung der Beiträge. Kapitalmarktbedingte Verluste sind möglich. Welche Form zu Ihnen passt, hängt von Sicherheitsbedürfnis, Anlagehorizont und persönlicher Situation ab.
Auszahlung
Im Alter ist eine lebenslange Rente oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Auszahlungsplan möglich, der mindestens bis zum 85. Lebensjahr reicht. Die Auszahlungen werden nachgelagert besteuert.
Welche Vorsorgeform passt zu Ihnen? Lassen Sie uns das gemeinsam prüfen.
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